Erinnerungen
an die
Rundstedt-Offensive

Bauschleiden
Dezember 1944-Januar 1945

Jos. Deviscour

Diese Webseite ist eine Hommage an die Befreihung der Bevölkerung Bauschleidens durch amerikanische Soldaten während der Ardennenoffensive.

Aus den Memoiren und der Sicht eines 8 jährigen Kindes werden die damaligen Erlebnisse zwischen den Fronten geschildert.

Soldat Bus Gimblet
Josy Deviscour

Bauschleiden, der 2. Januar 1945

Soldat Bus Gimblet und Josy Deviscour

1

16.12.1944

Beginn der Ardennenoffensive an einem Samstag.                         

2

17. und 18.12.1944

Rückzug der Amerikaner in Richtung Bondorf (Bungeref, Bigonville). Es war eine endlose Kolonne von Kriegsmaterial.

3

19.12.1944

Dienstag, den 19.12. in der Nacht, rückten die ersten deutschen Soldaten in Bauschleiden ein. Von "Hungert" her, liegend an der Arsdorferstraße waren Zurufe wie zum Beispiel "eine Drahtschere" deutlich hörbar.

Die Stadt Wiltz war inzwischen von den Deutschen eingekesselt worden. Amerikaner, die dem deutschen Ring noch zu entgehen versuchten, trafen auf dem Harlinger Poteau (eine Straßenkreuzung, die Bauschleiden, Harlingen, Boewingen und Surré miteinander verbindet) auf deutsche Posten in amerikanischer Uniform. Den Nahkampf hörte man deutlich bis nach Bauschleiden.

Eine Unzahl von Menschen die dem Kriegsgeschehen entgehen wollte, war auf der Flucht in Richtung Bondorf. Auch unsere Ochsen standen schon angejocht am vollbeladenen Wagen, bereit zu fliehen. Nur Vater wollte das im Stall zurückgelassene Vieh nicht allein lassen. Obschon Mutter und Großmutter zum Aufbruch drängten, war noch immer für ihn was Wichtiges zu erledigen.

Unsere Familie bestand aus 4 Erwachsenen und 5 Kindern. Plötzlich kam eine Frau mit Handkarren in entgegengesetzter Richtung und sagte in Bondorf sei es schlimmer als in Bauschleiden. Das genügte meinem Vater und er "spannte wieder aus".

-> Lesen sie bitte hier Teil 2 weiter

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